Nein? Ok (= <undefined>)

Was die coole „Ok“ Reaktion auf ein „Nein“ alles bedeuten kann…

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Anne Nühm hat eine schöne Zusammenstellung darüber gemacht, was das „Nein“ einer Frau alles bedeuten kann.

Finde ich gut, allerdings stehen hinter so manchem grundlegende Mißverständnisse. Ich mach mal den Erklärbär:

Zum einen ist seit der sexuellen Revolution klar, dass der Bedarf an sexueller Zuwendung keine Einbahnstraße ist. Zum anderen hat dank der feministischen Schwestern der eine oder andere Mann gelernt, Frauen tatsächlich mal beim Wort zu nehmen. Anders gesagt, die Kommunikationsprotokolle (auch bekannt als Spielregeln) haben sich geändert, angefangen damit dass sie nicht mehr nur von einem Geschlecht geschrieben werden.

Hier also ein paar mögliche Bedeutungen eines „Ok.“ als Antwort auf ein „Nein“ (Wer den Bezug zu den Antworten bei Anne sieht bekommt ein Eis):

  • Nein? Ok, eigentlich wollte ich gar nicht wirklich. Gut das wir das geklärt haben.
  • Nein? Ok, falls du Dich umentscheiden solltest kommt die Initiative dann von Dir.
  • Nein? Ok, next!
  • Nein? Ok, Du nimmst also Deine monogame Beziehung ernst und bist nicht auf einen Seitensprung aus. Ich kenne übrigens Deinen Partner.
  • Nein? Ok, wenn Du das nächste mal Sex willst darfst Du fragen.
  • Nein? Ok, danke! Ich hatte schon befürchtet dass Du „Ja“ sagst!
  • Nein? Ok, und was hat Deine Hand in meinem Schritt zu bedeuten?
  • Nein? Ok, ich hoffe ich habe Deinen Bedarf an männlichem Interesse gestillt, und kann ab jetzt weiter mit meinen Kumpels Bier trinken.
  • Nein? Ok, kannst Du dann mal aufhören mich zu betatschen?
  • Nein? Ok, dann kann ich ja jetzt ungestört World of Warcraft spielen.
  • Nein? Ok, dann können wir vielleicht einfach zusammen Bier trinken ohne dass Du mir die ganze Zeit schöne Augen machst.
  • Nein? Ok, aber warum hängst Du mir eigentlich Deinen Ausschnitt vor’s Gesicht?
  • Nein? Ok, mal schauen wie lange Du darauf wartest das ich das nächste mal frage.
  • Nein? Ok, wie wäre es wenn Du mich ein wenig massierst?
  • Nein? Ok, aber erwarte nicht dass ich Deine Vergewaltigungsphantasien Realität werden lasse. Das kostet Geld/ ist mir zu gefährlich.
  • Nein? Ok, aber ich hoffe das ist kein Shittest, darauf reagiere ich allergisch. Vielleicht setze ich Dich zur Sicherheit direkt vor die Tür.
  • Nein? Ok, Du bist eh nicht mein Typ, aber ich habe Dir gern ein wenig Selbstbestätigung gegeben. Schönes Leben noch!

Davon wird natürlich nichts nach dem „Ok“ ausgesprochen.

Ist das Overkill? Falls Du dieser Meinung bist passt dieser Maskugegenkultur-Beitrag von Overkill – Time to kill, für „All the mental anguish – Speaks a common language“:

Tango als Geschlechterstudie

Eine gar nicht so traurige Geschlechterrolle die man tanzen kann

Zum Thema Tango und Geschlechterrollen habe ich mich vor einer Weile mit einem Freund unterhalten, der schon viel länger als ich in der Tango-Szene unterwegs ist. Das gab den Anstoß für diesen Artikel.

Zunächst kurz zum Tango an sich: Der Tanz entstand in der Unterschicht der Einwanderer in Argentinien im frühen zwanzigsten Jahrhundert (heute würden sie „Wirtschaftsflüchtlinge“ genannt, diese kamen damals aber ganz legal aus Europa). Getanzt wurde er damals viel in Bordellen, und die Männer haben häufig zunächst miteinander getanzt, bevor sie sich an Frauen heranwagen durften.

Klare Rollen -> Glückseligkeit

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Ehe: veraltet und kaputt

Die Ehe braucht niemand mehr, daher jetzt: für alle!

Am Anfang war das Tier, dann kam die Kultur. Schlauer und ausführlicher: Die zunehmende Schlauheit der Menschen führte zu größeren Köpfen und hilfloseren Babies, ermöglichte aber immer bessere Technik und Gesellschaftsformen, und umgekehrt. Die ein-Mann-mit-einer-Frau Ehe war eine der Erfindungen, die diese Entwicklung gefördert hat: Sie verschaffte der Frau die notwendige Unterstützung in Zeiten der eigenen Hilflosigkeit. Umgekehrt verschaffte sie dem Mann eine (theoretische) Sicherheit, dass er eigenen Nachwuchs bekommt. Nebenbei verschaffte die Ehe beiden zu einem Recht auf Sex, gegenseitiger Unterstützung, Respekt, und so weiter.

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Mann, geht’s Dir gut!

Ein rosaroter Ausflug in die vielen Bereiche, in denen es uns Männern hier und heute gar nicht sooo schlecht geht

Unsere lieben Medien versuchen immer wieder, uns Männern einzureden, wir hätten eine Krise. Den letzten Versuch haben schon verschiedene Blogger und Vlogger auseinandergenommen. Ich setze hier mal andersherum an, denn von Zeit zu Zeit ist es sinnvoll sich klar zu machen, was gut im eigenen Leben und unserer Gesellschaft ist. In der „Zeit“ handelte 2013 die Serie „Gute Nachrichten“ davon, wie sehr sich Leben, Umwelt, Gesundheit in Deutschland in den letzten Jahrzehnten verbessert hat. Ähnlich hieß es letztens bei Rubikon: Das Leben ist schön!

Wie aber steht es mit dem Mann? Gibt es da neben „Krise“ auch Gutes?

Klar doch – her mit der rosa Brille! So gut geht es uns Männern hier und heute: Weiterlesen „Mann, geht’s Dir gut!“

Feminismus – der falsche Feind, und Freund

Vorab: Wer eine Warnung über möglicherweise verletzende Inhalte als Beleidigung versteht, möge den nächsten Absatz überspringen.

Trigger Warnung: Ich gehe hier davon aus, dass Feminismus hier und heute mehr schadet als nutzt. Wenn Du das doof findest schon nicht aushalten kannst, geh weg. Wenn Du trotzdem weiter liest, vergewaltigst Du mich mit Deinen starrenden Augen. Wer dem vorgehenden Absatz zustimmt und trotzdem das hier liest: selber schuld. (doof -> aushalten korrigiert)

Feind?

Wenn man anfängt sich mit Männerrechten zu beschäftigen, kommt man(n) schnell zu dem Schluss, dass der Feminismus der größte Feind der Männer ist. Das ist nicht richtig; zumindest ist es nicht so einfach. Weiterlesen „Feminismus – der falsche Feind, und Freund“

Spermien sind keine Menschen

Eier sind teurer als Spermien, diese biologische Tatsache benutzen manche gerne als Begründung für gesellschaftliche Zustände, oder gar als Argument dafür dass man nur 10% der Männer bräuchte. Letzteres kommt gerne von Feministinnen.

Das nervt mich schon lange. Ein Beitrag bei Alles Evolution zum Thema war der Anstoß zu diesem Artikel (zur Sicherheit: Christian schreibt das nicht).

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Tagesschau hilft: Gender Pay Gap ist Fake News

Jeder der sich auch nur kurz mit dem „Gender Pay Gap“ beschäftigt hat weiß, dass es sich dabei fast nur um Falschnachrichten  (engl: Fake News) handelt.

Wer sich zudem ein wenig mit Statistik auskennt, wird sich schon mal darüber gewundert haben, warum das statistische Bundesamt eigentlich nur den Durchschnitt des Gehaltsunterschieds veröffentlicht, und nicht nur den Mittenwert (auf schlau: Median), oder beides, wie das unter Statistikern gerne gemacht wird [Nachtrag].

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