Kein Mitgefühl für Männer

wie geht mann damit um?

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Im Allgemeinen ist dieser Gesellschaft Leib und Leben von Männern wurst – und damit das so bleibt, gibt es Männeropfern gegenüber kaum jemals Mitgefühl. Das merkt mann nicht nur an Zeitungsartikeln, sondern auch im Privaten – sobald man nämlich versucht über männliche Opfer zu reden. Besonders krass wird es, wenn man auf die vielen männlichen Selbstmörder zu sprechen kommt.

Beispiele gefällig? Eine Psychologin nennt (männliche) Selbstmörder Schwächlinge. Eine Frau aus meiner Familie kontert die hohe Selbstmordrate unter Männern sogleich mit „jeden Tag wird hier eine Frau von einem Mann ermordet“.

Muss ich erklären was daran falsch ist? Zur Sicherheit, kurz: Bei einer Psychologin mit so einer Einstellung gegenüber Männern kann man nur hoffen, dass keiner mit Selbstmordgedanken bei ihr Hilfe sucht, denn er wird dadurch sicher in den Selbstmord getrieben. Und wie verstecken 365 tote Frauen gut 8000 tote Männer?

Wenn mann jedes Gefühl ausschaltet kann man solche Sätze vielleicht nachvollziehen: Mein ist das Opfergeschlecht, und es darf keine Opfer neben meinem Geschlecht geben. Meine Macht als Opfer gerät sonst in Gefahr, und ich muss das schon im Ansatz unterbinden.

Wenn mann das Gefühl aber zulässt, kommt man vom Brecheimer kaum noch weg. Wie jedoch geht man damit um? Wenn mann im Netz Feministinnen begegnet, für die Benachteiligungen für Männer nicht nur unschreib-, sondern (doppelt) undenkbar sind, dann kann man sich weitere Belästigungen verbitten. Im Privaten ist das aber nicht so einfach: Die Psychologin wird man bei Freunden wiedersehen, und die Familienfeste mag man vielleicht ganz gerne. Den Opfermonopolfrauen die kalte Schulter zeigen? Beißend sarkastisch jede Erwähnung von Frauen in Not verspotten? Ich habe noch keine gute Lösung.

Anregungen?

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Von Prof. Klaus Feldmann steht ein Papier zu Selbstmord im Netz, das auch ein wenig auf den Geschlechterunterschied eingeht (Vorsicht, ziemlich schlau). Was da und sonstwo fehlt: Wenn mann schon von vorneherein klar ist, dass mann in dieser Gesellschaft keine Hilfe zu erwarten hat, warum sollte mann sich mit einem Selbstmordversuch als Hilfeschrei aufhalten? (Die hier überspitzte Klarheit ist im übrigen eine Falsche: Selbst für Männer gibt es Hilfe! Versuch es zumindest bevor Du den endgültigen Schritt machst!)

Im Gegensatz dazu bringt der Youtuber Big Joel in seiner Kritik der Red Pill Dokumentation ein Beispiel für die komplette Abwesenheit von Mitgefühl, wenn er als wesentliche Maßnahme gegen Selbstmord ausgerechnet Waffenkontrolle anführt.

 

Was wäre ein Masku Artikel ohne Gegenkultur? Diesmal Suicidal Tendencies „Nobody hears“, für „I’m screaming inside, why can’t you hear“

Im übrigen bin ich der Meinung, dass man für Asia Argento einen Brecheimer braucht.

Nein? Ok (= <undefined>)

Was die coole „Ok“ Reaktion auf ein „Nein“ alles bedeuten kann…

Anne Nühm hat eine schöne Zusammenstellung darüber gemacht, was das „Nein“ einer Frau alles bedeuten kann.

Finde ich gut, allerdings stehen hinter so manchem grundlegende Mißverständnisse. Ich mach mal den Erklärbär:

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Spermien sind keine Menschen

Eier sind teurer als Spermien, diese biologische Tatsache benutzen manche gerne als Begründung für gesellschaftliche Zustände, oder gar als Argument dafür dass man nur 10% der Männer bräuchte. Letzteres kommt gerne von Feministinnen.

Das nervt mich schon lange. Ein Beitrag bei Alles Evolution zum Thema war der Anstoß zu diesem Artikel (zur Sicherheit: Christian schreibt das nicht).

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Tagesschau hilft: Gender Pay Gap ist Fake News

Jeder der sich auch nur kurz mit dem „Gender Pay Gap“ beschäftigt hat weiß, dass es sich dabei fast nur um Falschnachrichten  (engl: Fake News) handelt.

Wer sich zudem ein wenig mit Statistik auskennt, wird sich schon mal darüber gewundert haben, warum das statistische Bundesamt eigentlich nur den Durchschnitt des Gehaltsunterschieds veröffentlicht, und nicht nur den Mittenwert (auf schlau: Median), oder beides, wie das unter Statistikern gerne gemacht wird [Nachtrag].

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Gender Pay Gap: Wie man Wissenschaftler angreifen kann die eigentlich auf der eigenen Seite sind

Dies ist eine Antwort auf den Artikel Wie man die Benachteiligung von Frauen kleinrechnen kann, oder: Die Unstatistik als Unstatistik von Patrick Schreiner, u.a. Gewerkschaftler, die viel zu lang für die dortige Kommentargrenze von 1500 Zeichen geworden ist.

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